Zu Beginn der Behandlung nimmt der Homöopath ausführlich
die Krankheitsgeschichte des Patienten auf, um anhand der Symptome
(d.h. körperlich, seelisch und geistig) das für den Patienten
individuell passende Arzneimittel herauszuarbeiten. So erklärt
sich auch, warum bei einer homöopathischen Behandlung - wie Hahnemann
sie lehrte - immer nur ein Medikament verabreicht wird, bis sich evtl.
das Krankheitsbild geändert hat.
Dabei interessieren nicht nur die aktuellen Beschwerden, sondern auch
frühere Erkrankungen und Besonderheiten, die dem Patienten auffallen
oder ihn belasten. Bei Fragen oder Unklarheiten während der ganzen
Behandlung ist es wichtig, mit dem Homöopathen Rücksprache
zu nehmen. Dies gilt auch, wenn im Verlauf einer chronischen Behandlung
akute Erkrankungen auftreten.
Um den Heilungsverlauf nicht zu beeinflussen, gibt es einige Dinge,
die Sie während der Behandlung je nach Mittel meiden oder reduzieren
sollten. So sind z.B. Koffein, starke Essenzen wie Kampfer, Pfefferminze,
Kamille, Taurin, Amphetamine und z.B. auch Nikotin/Cannabis alles
Wirkstoffe, die zwar den Weg länger machen, aber Sie nicht davon
abhalten sollten, zum Homöopathen zu gehen. Kompromisse sind
im Leben häufig unumgänglich. Hier ist es wichtig abzuwägen,
welche Kompromisse zu welchen Folgen führen können.
Was kostet eine homöopathische Behandlung?
Die Kosten belaufen sich um die Fr. 132.-- in der Stunde bei der
Heilpraktikerin/Homöopathin NVS (Naturärzte-Verband Schweiz).
Diese können über die Zusatzversicherung abgerechnet werden.
Fragen Sie im Zweifelsfalle bei Ihrer Kasse nach.
Anmeldung
Für eine homöopathische Behandlung können Sie sich
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